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Leserbriefe
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Leserbriefe 6 zu 10 von 11

09.08.2014
Kostenexplosion der Krankenkasse
C.Eggenberge
Guten Abend Herr Franzetti, Interessen.org gefällt mir grundsätzlich. Bei der Einheitskasse dennke ich, müsste man differenzieren. Es geht ja bloss um die Grundversicherung, da ist kein Geld zu holen. Die Umstellung würde Unsummen verschlingen, und das Vertrauen in IT-Leistungen des Bundes ist arg geschmälert! Von Interessen.org erwarte ich eine klarere Stellungnahme, vor allem auch die Entwicklung von Lösungsansätzen, wie man die Kostenexplosion in den Griff bekommen könnte. Dabei müsste man wohl auch sehr unkonventionell, ja politisch unkorrekt zu denken beginnen...
Zu: 'Die Einheitskasse muss her!', Sidonie Melzer
09.08.2014
Stellungnahme der Krankenkasse CSS
Ute Dehn Christen
Leiterin Corporate Communications
Sehr geehrte Frau Melzer,

Besten Dank für Ihr Mail vom 27.8.2014 und Ihr Engagement.

Die Abstimmung «Für eine öffentliche Krankenkasse» betrifft die CSS Gruppe sehr direkt. Durch die Initiative ist unsere Existenz in Frage gestellt. Wir haben uns deshalb mit dem parteiübergreifenden Komitee aus dem Gesundheitswesen «Alliance Santé» engagiert. Es war uns jedoch auch ein Anliegen, unseren Versicherten unsere Haltung zu dieser zentralen Frage direkt darzulegen. Die CSS hat dabei in sachgerechter und angemessener Art und Weise über die Vorlage informiert und klar Stellung bezogen.
Sie stören sich an den Werbeausgaben der CSS. Kaum ein Unternehmen oder eine Organisation kommt heute ohne ein gewisses Mass an Unterstützung durch Marketing und Werbung aus. Wir gehen dabei mit den Prämiengeldern äusserst sorgfältig um: Die Werbeausgaben der Versicherer betragen lediglich 30 Rappen pro 100 Prämienfranken. Ausserdem dürfen wir von Gesetzes wegen keinerlei Geld aus der Grundversicherung dafür verwenden, sondern lediglich aus der Zusatzversicherung.
Ein weiterer Kritikpunkt betrifft die Tatsache, dass Ihr Bekannter von der CSS offenbar von einem Kurs in Ernährungs- und Verhaltensberatung ausgeschlossen wurde. Wir gehen diesem Fall gerne nach, wenn Sie uns die entsprechenden Kontaktangaben geben.
Was die Abstimmung vom 28. September betrifft, ist es nun Sache des Stimmvolkes, über die Initiative zu befinden. Die CSS Versicherung konzentriert sich weiterhin auf ihr Kerngeschäft: Menschen vor den finanziellen Risiken bei Erwerbsausfall, Alter, Invalidität und Tod zu schützen.

Freundliche Grüsse

CSS Versicherung

Franzetti über Nackt-Selfie von Geri Müller
08.18.2014
Dummheit gehört bestraft
SimonS
Danke für den intelligenten Kommentar, frei von kleinbürgerlicher Doppelmoral! Tatsächlich gehört Freund Geri für seine Sexualneurosen wohl eher auf die Couch als an den Pranger. Aber für seine Dummheit im Umgang mit Social Media gehört er bestraft. Wie kann man nur so blöde sein? Ich finde die ganze Story unheimlich schade, denn Geri hat (hatte?) als Politiker durchaus etwas zu sagen. Dass hinter der ganzen Aufregung auch ein politisches Dreckspiel abläuft, ist offenkundig. Aber es entschuldigt seine Dummheit nicht.
Über Franzettis Islamserie
16.02.2015
Religion der Armen
Renato P. A.
Ich möchte die Argumentation noch etwas erweitern und auf Pascal Bruckners Essays hinweisen, die man, zum Beispiel, auf perlentaucher.de findet. Der radikalen Linken, schreibt er, sind die Opfer ausgegangen, und auch die Unschuld hat, nachdem man doch einiges über die kommunistischen Systeme weiss, gelitten. Da kann man linke Werte wie Emanzipation, Befreiung, Gleichheit auch über Bord werfen, wenn man nur wieder jemanden hat, mit dem man sich gegen das Böse (USA, Israelis, Ex-Kolonialisten) solidarisieren kann.

Bruckner geht noch weiter (siehe link unten): Er stellt fest, dass einige islamische Vertreter eine Art Gleichstellung palästinensischen Leidens mit dem Holocaust verlangen, womit die Israelis natürlich in die Rolle der Nazis gedrängt werden sollen - und womit übrigens der Holocaust selbst eine absurde, nachträgliche Rechtfertigung erfährt. Bruckner zur radikalen Linken:

"Ein Teil der amerikanischen und europäischen Linken hat sich zur Verteidigung dieses rückwärtsgewandten Islams mobilisieren lassen. Man könnte das die neobolschewistische Bigotterie der verirrten Anhänger des Marxismus nennen. Die Linke, die alles verloren hat, die Arbeiterklasse und die dritte Welt, klammert sich an diese Illusion: Der Islam, zur Religion der Armen erhoben, wird für die desillusionierten Kämpfer zur letzten Utopie, zum Ersatz für Kommunismus und Entkolonialisierung. In der Kategorie des Subjekts der Geschichte treten die Muslime, Mudschaheddin oder Dschihadisten an die Stelle der Proletarier, Verdammten dieser Erde, Guerilleros."

perlentaucher.de: Die verstauchten Opfer

Bellagio
23.02.2015
Franzettis Islamserie
Sarah Elisa D.
Die Zunahme an Beiträgen über den Islam in diesem Forum wird langsam ärgerlich. Was ist neu an diesen Überlegungen? Hat der Autor eine Lösung? Es gibt keine Integrierbarkeit des Islams in Europa: Auf die Stellung der Frau hinzuweisen, genügt vollkommen. Nicht nur ohne Islam, überhaupt ohne Religion wären wir in Europa alle besser dran. Wenn eine Gruppe diskriminiert und weltweit verfolgt wird, so ist es die der Atheisten. Von denen habe ich auf Interessen.org noch nichts gelesen!