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Für Dante Andrea Franzetti

Wir nehmen Abschied von Dante

† 04.11.2015
Hubert Thüring
Binningen, 13. November 2015

Lieber Dante

Wir kennen uns noch nicht so lange, aber wir sind uns schnell näher gekommen. Eine solche späte Freundschaft ist wohl eher selten, Freundschaft ohnehin ein seltenes Stück Glück, Glück, das es eben nur in Stücken gibt. Schon unser erstes Kennenlernen aber vollzog sich in glücklichen Fügungen, die sich in ihrer Fortsetzung zu einer Art Signum unserer Freundschaft verdichtet haben.

Im Herbst 2012 rief ich Dich an. Corinna Jäger-Trees vom Schweizerischen Literaturarchiv und ich wollten Dich einladen zu einem Workshop nach Rom im Rahmen unseres Projekts „Blick nach Süden“ über „Italienbilder in der deutschsprachigen Literatur der Schweiz“. Ich hatte einige Deiner Bücher gelesen und einen Vortrag darüber gehalten. Darin interessierte mich, wie die Beziehung von Eigenem und Fremdem, der Du mit dem Großvater (1985), Deinem ersten Buch, einprägsam Gestalt gegeben hast.

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Zukunft von Interessen.org

Nach dem Tod von Dante Andrea Franzetti wird Interessen.org keine Wochenschrift mehr sein.
Stattdessen wird zukünftig das Archiv veröffentlicht und jeder wird über einen freien Zugang zu allen bisher publizierten Texten verfügen. Die Seite wird als Erinnerung an meinen Vater weiterhin verfügbar bleiben.

Luca Andrea Franzetti
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Lyrik

Mit einer Schusslinie

Locker vom Hocker
Gino Chiellino
Neue Ungereimtheiten. Gedichte für interkulturelle Leser ab 13. Erwachsene müssen sich bei der Lektüre nicht schämen.
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Leserbriefe
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''Introspektion'' VI

Tolle Typen

Sie müssen sich nur materialisieren
Dante Andrea Franzetti
Bleibt noch auszuführen, was ich in meiner letzten Introspektion (1.6.15) damit meinte, dass alle grosse Kunst den Autor zum Verschwinden bringt. Das geht damit einher, dass eine fiktive Figur mit der Zeit von den Lesern (aber auch von Menschen, die Bücher meiden) für real und existent, für historisch belegt gehalten wird - es gibt einige Statuen von Sherlock Holmes oder von Don Quixote...
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Marocco

Zu störrisch für Almosen

Aus ''Der Gang der Menschen''
Dante Andrea Franzetti
Eine Münze

Zuckungen, Geifer, Grimassen
Ein gurrendes Grinsen, der Wackelgang
Schorfige Hand, rollende Augen
Dampfender schwarzer Mund:
So nähert sich der Dorfkrüppel, gefolgt vom
Gebete sabbernden Dorftrottel.
Keiner verweigert dem Paar
Einen Gruss, eine Münze, ein Lächeln.

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Jerewan

Sieht man den Ararat?

Nachrichten aus einem Zentrum
Martin Amanshauser
„Morgen können wir den Ararat sehen ... vielleicht!“ In diesem archetypisch armenischen Satz schwingt Hoffnung mit. Hoffnung, morgen könnte die Welt anders sein als heute. Der Ararat, Symbol für die Stadt Jerewan, Symbol für den armenischen Staat, verbirgt sich hinter einer Smog- und Nebelschicht.

An höchstens sechzig Tagen im Jahr kann man von Jerewan einen Blick auf den 5.165 Meter hohen Gupf mit der charakteristischen Schneehaube werfen, an dessen Hängen einst die Arche Noah gestrandet sein soll. Wer Glück hat – allerdings großes Glück – sieht auch noch den Kleinen Ararat daneben.

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Gedichte

Städte und Farben

Neue Ungereimtheiten
Gino Chiellino
Inschrift

Beim Billardspielen
erzählt uns Oba immer wieder
aus dem Leben ihrer Mutter.

In das Land ihrer Kindheit
wird sie nicht zurückkehren.

Wenn es soweit ist,
will sie begraben sein,
wo sie gelebt hat.

Unter ihrem Namen soll stehen:
Sie war eine Einwanderin,
die alles, was sie erreicht,
auch verdient hat...

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Interessen.org
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Deutsch richtig und gut

Gadamers Absage

Sich beim Reden nicht anpassen
Gino Chiellino
Der Philosoph Hans-Georg Gadamer schließt Teil II. seines Werkes "Wahrheit und Methode" mit folgender Aussage ab: „Die Verständigung über eine Sache, die im Gespräch zustanden kommen soll, bedeutet daher notwendigerweise, daß im Gespräch eine gemeinsame Sprache erst erarbeitet wird.
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Bankster Karneval
Schnelle Bonbons

What's the clock?

Die Zeithändler von London
Sidonie Melzer
Stimmt es? Geld verdienen mit der Zeitangabe

Ruth Belleville ging dem wohl sonderbarsten Beruf des britischen Königreichs nach: Sie war Zeithändlerin. Von 1892 an fuhr Belleville jeden Montagmorgen zum Observatorium in Greenwich, um dort ihre Uhr korrekt zu stellen...

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